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Astrologie-in-Berlin

 
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Die astrologische Zeitqualität immer am 1. des aktuellen Monats hier

Allen Leserinnen und Lesern ein gutes Durchkommen durch die Krise!

 
3. Haus, Tierkreiszeichen Zwillinge, Planet Merkur
Im dritten Haus geht es um die Welt der Sprache, um Kommunikation, um Information und die Fähigkeit zu lernen und Wissen weiterzugeben. Auch das nächste Umfeld eines Menschen oder eines Projektes, regional oder geistig gesehen, kann anhand des dritten Hauses näher beleuchtet werden.
 
Zum dritten Haus gehört deshalb alles, was mit einem alltäglichen Informationsaustausch zu tun hat. Wie kann ich jemanden schriftlich oder telefonisch erreichen? Sie finden hier deshalb  Telefon- Nummer sowie die E-Mailadresse von Astrologie-in-Berlin und Mona Riegger.
 
Natürlich informieren wir Sie im dritten Haus auch über Interessantes, wie z.B. Vorträge, an denen Sie spontan teilnehmen können oder über Lesenswertes, wie "Guten Zeiten-Schlechte Zeiten - astrologisch" von Mona Riegger, das monatlich als Print im Magazin SEIN erscheint.
 
 
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Überblick für den Monat September 2020

Da die Neumondthemen für September schon im August-Text umrissen wurden, möchte ich den September-Text dafür nutzen, etwas ausführlicher auf Grundsätzliches einzugehen. Wenn man nämlich die Phänomene kennt, die vor allem die derzeit stark stehenden Planeten symbolisieren, kann man auch das aktuelle Geschehen besser verstehen und einordnen…

Saturn z.B. hat zur Zeit Hochkonjunktur. Seine Themen, wie Recht, Gesetz, Ordnung, Struktur, Regelungen, Begrenzungen, Verantwortung, Verpflichtung, etc., sind in aller Munde. Nichts hört man dieser Tage mehr als: Regeln einhalten, Mindestabstand wahren, Kontaktbegrenzung, Maskenpflicht, Verantwortung für sich und andere übernehmen, usw. Selbst das Wie und Wann des Händewaschens wurde uns nochmal erklärt. Astrologisch gesehen alles nicht verwunderlich, denn Saturn steht stark in seinem Heimatzeichen Steinbock, weshalb seine Themen gerne mal zur Chefsache erklärt werden.

Es gibt derzeit aber auch noch andere Planeten, die stark in ihrem Domizil stehen. Allen voran „Kriegsgott“ Mars (in Widder), der im Quadrat zu Saturn steht und ihn somit heftig attackiert. In Deutschland manifestiert sich diese kämpferische Mars-Energie u.a. in Form von Regierungsgegnern, Corona-Leugnern und Masken-Verweigerern. Der Kampfgeist eines Widder-Mars´, an der Leine eines Saturn-Quadrats, speist sich aus Ärger, Wut und Empörung darüber, in seinem Tatendrang ausgebremst und gar gemaßregelt zu werden. Sich zu wehren und dabei den Gegner möglichst zur Strecke zu bringen, liegt in der Natur des Widder-Mars´.

Prallen die Phänomene Steinbock-Saturn und Widder-Mars aufeinander, ist ein dialogbereites Aufeinanderzubewegen kaum vorstellbar. Was aber ist dann der Zweck der Übung, die ja mindestens noch bis Dezember andauert? Fakt ist, dass das Phänomen Saturn keine unfehlbare Instanz symbolisiert, die Gesetze erlässt, für Recht und Ordnung sorgt und Verantwortung fürs Gemeinwohl übernimmt. Es sind fehlbare Menschen, die zeitweilig, in Regierungsverantwortung oder auch als Vorstand eines Vereins, Saturnrollen übernehmen. Dem einen gelingt das gut, dann spricht man in der Astrologie von einen erlösten Saturn,  dem anderen, dem unerlösten Saturn, gelingt wenig bis gar nichts, woraufhin man ihn in einer Demokratie – bestenfalls - abwählen kann.

In jedem Mehrfamilienhaus wohnt ein Saturn. Der „Erlöste“ ersetzt selbstlos die kaputte Glühbirne im Treppenhaus und streut Salz, wenn sich vor der Haustüre eine Eisschicht gebildet hat. Damit ja kein Mitbewohner zu Schaden kommt. Der „Unerlöste“ verpfeift Nachbarn beim Vermieter, wenn sie ihre Kehrwoche nicht machen oder den Müll nicht trennen; er stellt „Rasen-betreten-verboten“-Schilder auf und jagt laut spielende Kinder vom Hof.
Einem empörten Widder-Mars, der sich gegen Denunziantentum im Mietshaus wehrt und dem Möchtegern-Sherrif ordentlich den Marsch bläst, mag man als Mitbewohner dankbar sein. Die Wut der Corona-Leugner und Verschwörungstheoretiker ist dagegen schwer nachvollziehbar. Möglicherweise deshalb, weil es hier nicht nur um Wut und Empörung über die tatsächliche oder vermutete Inkompetenz eines oder mehrerer Saturn-Vertreter geht, sondern um ein Neptun-Phänomen?

Neptun ist ein weiterer, stark stehender Planet, in seinem eigenen Zeichen Fische. Auch er prägt die aktuelle Zeitqualität, doch als Symbolträger für´s Grenzenlose, für´s Chaotische und Irrationale, ist sein Wirken kaum mit ein paar Stichwörtern zu beschreiben. Als klassischer Gegenspieler zum grenzsetzenden Saturn, symbolisiert Neptun alles, was sich jenseits von Saturn befindet. Bildhaft beschrieben, könnte man auch die Demonstranten der Anti-Corona-Demos als buntgemischte Ansammlung von Vertretern des Neptun-Prinzips sehen. Erlöste (Künstler, Kreative, Lebenskünstler, Helfer, Heiler, spirituell Suchende, Ausgegrenzte, Übersehene, Enttäuschte) wie Unerlöste (Phantasten, Chaoten, Spinner, Wahnhafte, Süchtige, Lügner, Betrüger, selbsternannte Gurus). Mit der naturgemäßen Abgrenzungsschwäche Neptuns wäre vielleicht auch zu erklären, warum sich immer wieder artfremde Extremisten (Pluto-Prinzip) unters friedliebende Neptun-Völkchen mischen können. Eine Dosis Saturn könnte beim Abgrenzen sicher helfen.

Während Saturn und Mars um den Jahreswechsel ihre derzeitige Bühne verlassen, bleibt Neptun noch bis 2025 in den Fischen. Gut möglich, dass sich die neptunische „Anti-Saturn-Bewegung“ wieder auflöst, wenn saturnische Beschränkungen wegfallen. Allzu viel Saturn ruft fast zwangsläufig Neptun auf den Plan, doch  Neptunisches hat in Ellenbogen-Gesellschaften einen schweren Stand. Damit sich dies ändert, damit z.B. auch Künstler und alle dazugehörenden Gewerke, bald wieder ihren Beruf ausüben können, hilft vermutlich auch nur saturnische Disziplin und Beschränkung in Maßen. Bis 2025 bleibt dann noch reichlich Zeit, um sich auf kreative Weise für die Würdigung des neptunischen Prinzips einzusetzen. Wer jedoch den Wahnhaften folgt, trägt nichts zur Erlösung Neptuns bei.  

"Einen Wahn verlieren, macht weiser als eine Wahrheit finden". Carl Ludwig Börne

Ergänzungen zum Text finden Sie hier: Sternwelten

Gute Zeiten, schlechte Zeiten - astroLOGISCH - September

Vollmond Fische/Jungfrau – exakt am 2.9. um 7:22 Uhr

Sonne Quadrat Uranus – exakt am 2.8.
Gute Zeit für: Ausgefallene Unternehmungen, verrückte Ideen in die Tat umsetzen, Veränderungen, der plötzlichen Art. Schlechte Zeit für: Routinearbeiten, Entspannung.

Venus Quadrat Mars – exakt am 4.9.
Gute Zeit für: Verführerische Begegnungen, Einsatz zeigen für das, was man liebt. Schlechte Zeit für: Zauderer, Nesthocker und Möchtegern-Machos.

Sonne Trigon Jupiter – exakt am 9.9.
Gute Zeit für: Highlights, sich etwas Besonderes oder Kostspieliges gönnen, Glücksfälle. Schlechte Zeit für: Askese, Disziplin und Maßhalten.

Sonne Opposition Neptun – exakt am 11.9.
Gute Zeit für: Ausspannen, Seele baumeln lassen, sich musisch-künstlerisch betätigen. Schlechte Zeit für: Schwere körperliche Arbeit, Grundsteinlegungen, Neugründungen, Geschäftseröffnungen.

Venus Quadrat Uranus – exakt am 15.9.
Gute Zeit für: Ausbruch aus der Routine des Alltags, plötzliche oder spannende Begegnungen, Abwechslung im Liebesleben, neues Hobby, neues Outfit. Schlechte Zeit für: Langweilig gewordene Beziehungen.

Merkur Quadrat Pluto – exakt am 21.9.
Gute Zeit für: Intensive Gespräche bis schonungslose Aussprachen, Forschergeist an den Tag legen, Tabus brechen. Schlechte Zeit für: Oberflächliches und seichtes Bla Bla.

Sonne Opposition Chiron – exakt am 29.9.
Gute Zeit für: Gesundheitsfördernde Maßnahmen, Therapiebeginn, das Gewahrwerden problematischer Persönlichkeitsanteile. Schlechte Zeit für: Über die Stränge schlagen.

 

(Hinweis: Die Exaktheit eines Aspekts bedeutet, dass er an diesem Tag seine stärkste Wirkung hat. Durch das Zusammenspiel mit anderen Aspekten können die beschriebenen Themen aber auch schon Tage davor und danach ausgelöst und damit wirksam werden).
 
 
Eher gute Zeiten für wichtige Vorhaben
3.9., 9.9., 14.9., 30.9.

Eher schwierige Zeiten für wichtige Vorhaben
13.9., 19.9., 25.9.
 
 
Rückblick auf den Monat August 2020

Bis zum 19. August muss noch mit mancherlei Unbill gerechnet werden. Danach  wird es freundlicher, denn die dann beginnende Löwe-Neumondphase sieht um einiges entspannter aus als die vorige…

Im Gegensatz zum Krebs-Neumond (20.7.-19.8.), der herausfordernd in Oppositon zu Saturn und Pluto steht, verspricht das Löwe-Neumondhoroskop (19.8.-17.9.) durchaus noch summerfeeling. Mit einem Löwe-Aszendenten und Phasenherrscher Sonne, in Konjunktion zu Mond und Merkur, kann von einer quirligen, kommunikationsfreudigen Zeitqualität ausgegangen werden. Einziger Wermutstropfen ist das Quadrat von Widder-Mars zu Saturn und Pluto, das uns auch in den kommenden Neumondphasen erhalten bleiben wird.

Einen Vorgeschmack darauf, wie sich diese Quadratur auswirken kann, bekommen wir in der zweiten Augusthälfte. Am 13.8. wird das Mars-Quadrat zu Pluto exakt, am 24.8. das zu Saturn. Einen vor Tatkraft und Angriffslust strotzenden Widder-Mars dürfte ein Pluto-Quadrat noch zusätzlich befeuern. An einem Steinbock-Saturn wird Mars jedoch kläglich scheitern, denn dieser bremst ihn gnadenlos aus. Bildlich gesprochen, könnte Widder-Mars z. B. die jungen Männer symbolisieren, die sich derzeit gerne mal versammeln, um in Innenstädten zu feiern und ggf. Krawall zu machen. Unter Mars/Pluto kann dies in Zerstörungswut ausarten und unter Mars/Saturn klicken die Handschellen. Für Möchtegern-Rambos also keine günstige Zeitqualität, für Friedliebende, die ihre Mars-Kraft lieber beruflich oder beim Sport testen wollen, aber auch nicht.

Unter Mars/Pluto wird der Bogen gerne mal überspannt, unter Mars/Saturn kommt die Bremse. Von schleppenden oder stagnierenden Projekten bis Kreuzbandriss ist alles möglich. Da Mars am 10.9. rückläufig wird, steht er am 29.9. ein zweites Mal exakt im Quadrat zu Saturn. Ganz abgesehen davon, finden sich in den Neumondhoroskopen für August, September, Oktober und Dezember Quadrate von Mars zu Saturn und Pluto. In der zweiten Jahreshälfte ist man also gut beraten, wenn man für Projekte und Vorhaben zumindest mehr Zeit einplant. Auch sollte man sich nicht wundern, wenn etwas nicht auf Anhieb klappt. Zähigkeit und Durchhaltevermögen sind in diesen Zeiten gefragt, allerdings nur bei Vorhaben, die wirklich wichtig und wesentlich sind. Zeit und Energie an Nebensächlichkeiten zu verschwenden, rächt sich schnell.

Ende August/Anfang September wird auch die Krebs-Venus kurzfristig zum Sorgenkind. Sie steht dann in Opposition zu Saturn/Pluto und im Quadrat zu Mars. Das kann mit besonderen Belastungen für Partnerschaften sowie den häuslichen/familiären Frieden einhergehen. Da um diese Zeit fast überall die Sommerferien zu Ende gehen, könnte sich auch der Start ins Arbeits- und Schulleben holprig gestalten und für zusätzlichen Zündstoff sorgen.

Im Löwe-Neumondhoroskop steht die Venus an der Grenze zum 12. Haus und im Quadrat zu Chiron. Eine „kränkelnde" Venus also, die Ruhe und Rückzug braucht oder aber unter Isolation und Fernsein leidet (12. Haus). Übertragen auf die Themen der Venus, wie Liebe, Kontakt, Begegnung, Beziehungen, aber auch Kunst/Kultur und nicht zuletzt, das liebe Geld, wird somit eine Situation beschrieben, die vortrefflich zum pandemischen Geschehen dieser Corona-Zeiten passt. Kontaktbeschränkungen, Quarantäne-Maßnahmen, Partner, die wegen Reisebeschränkungen nicht zusammen kommen können, Kunst, die nicht ausgeübt werden kann sowie die potenziellen Einkünfte, die sich im 12. Haus ins Vage oder Unereichbare verflüchtigen.

Das Dauerthema Mars/Saturn und Mars/Pluto, das uns – im Gegensatz zu den Venus-Themen – noch monatelang beschäftigen wird, steht nicht nur für Frustration, Stillstand und Krise, sondern auch für Durchhaltevermögen und große Regenerationskraft. Eine Kraft, die aus der Krise erwächst und Schritt für Schritt, gestärkt, aus ihr herausführt.

„Es ist besser, mit drei Sprüngen zum Ziel zu kommen, als sich mit einem das Bein zu brechen“. Afrikanisches Sprichwort

 Weiter zurückliegende Monate finden Sie hier: Sternwelten


 

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